TRICHODERMA HARZIANUM Trichoderma harzianum · Bodenhilfsstoff Lebende Sporen
Bodenhilfsstoff
Wurzelschutz · Bodenlebendigkeit · ISR 12⁸ Sporen / g  ·  Pflanzenstärkung
Alle Pflanzenarten Kein GVO 4 Wirkmechanismen Vegan Zulassungsfrei Made in DE
Leben im Boden – sichtbar gemacht
Trichoderma
harzianum
Trichoderma harzianum · Ascomycota · Hypocreales · Bodenhilfsstoff gemäß Düngemittelrecht

Trichoderma harzianum ist einer der am besten erforschten Nützlingspilze der Bodenmykologie. In gesunden Böden weltweit von Natur aus vorhanden – als Bodenhilfsstoff eingesetzt besiedelt er aktiv die Rhizosphäre, aktiviert die pflanzeneigene Widerstandsfähigkeit und wirkt als natürlicher Konkurrent bodenbürtiger Schadpilze. Vier Mechanismen gleichzeitig. Kein GVO. Keine Chemie.

12⁸ Sporen / g
4 Wirk­mechanismen
Alle Kulturen
DE Made in Germany
 
Was ist Trichoderma harzianum?
Der Nützlingspilz
im gesunden Boden

Trichoderma harzianum gehört zur Gattung Trichoderma (Ascomycota, Hypocreales) und ist einer der häufigsten und bestuntersuchten Bodenpilze weltweit. Er ist kein Parasit von Pflanzen – sondern ein natürlicher Bestandteil gesunder Böden und ein hocheffizienter Antagonist bodenbürtiger Schadpilze.

Im Gegensatz zu chemischen Pflanzenbehandlungen, die abbaubar sind, vermehrt sich Trichoderma harzianum aktiv im Wurzelraum (Rhizosphäre) und baut eine biologisch wirksame Schutzzone auf. Er lebt in enger Koexistenz mit fast allen Pflanzenfamilien.

Was T. harzianum wissenschaftlich auszeichnet: Er wirkt nicht über einen einzigen Pfad, sondern über vier synergistisch aktive Mechanismen – einschließlich ISR (Induzierte Systemische Resistenz), die das Immunsystem der Pflanze selbst aktiviert. Dadurch sind behandelte Pflanzen auch gegenüber Schaderregern widerstandsfähiger, gegen die kein direkter T. harzianum-Kontakt stattfand.

Natürliche Konkurrenz zu bodenbürtigen Schadpilzen:

Pythium spp. Fusarium spp. Rhizoctonia solani Botrytis cinerea Sclerotinia spp. Phytophthora spp. Alternaria spp.

Kein Pflanzenschutzmittel – Bodenhilfsstoff gemäß Düngemittelrecht. Keine Pflanzenschutzversprechen.

Biologischer Steckbrief
Art Trichoderma harzianum
Klasse Ascomycota, Hypocreales
Lebensraum Rhizosphäre aller Böden weltweit
Wirkmechanismen Mykoparasitismus, Antibiose, Konkurrenz, ISR
Schlüsselenzyme Chitinase, β-1,3-Glucanase, Cellulasen
Temperaturbereich 8 °C – 35 °C aktiv
pH-Bereich 3,5 – 8 (optimal 5,5 – 7)
Sporen-Konzentration 10⁸ keimfähige Sporen / g
Kompatibilität Mykorrhiza, org. Dünger, inertes Substrat
GVO-Status Kein GVO
Hersteller Anja Finazzo, 96317 Kronach, DE
 
Was kein anderer Anbieter erklärt
Vier Mechanismen –
gleichzeitig aktiv
01
Mechanismus 1
Mykoparasitismus

T. harzianum erkennt Schadpilze chemisch, wächst aktiv auf sie zu und umwickelt ihre Hyphen. Dann setzt er zellwandabbauende Enzyme frei:

  • Chitinase – baut Chitin in Zellwänden ab
  • β-1,3-Glucanase – löst Glucan-Strukturen auf
  • Cellulasen – hydrolysieren Zellwandverbindungen

Die Zellwand des Schadpilzes wird enzymatisch aufgelöst. Direktester und effektivster Mechanismus.

02
Mechanismus 2
Antibiose

T. harzianum scheidet niedermolekulare Sekundärmetabolite aus, die das Wachstum von Schadpilzen hemmen – auch auf Distanz:

  • Gliotoxin (aktiv gegen Sclerotinia, Botrytis)
  • Harziansäure (membranaktiv)
  • Tricholin (antibakteriell, antimykotisch)
  • Volatile organische Verbindungen (VOCs)

Antibiose wirkt ohne direkten Kontakt – präventiv im gesamten Rhizosphärenbereich.

03
Mechanismus 3
Konkurrenz

T. harzianum ist ein extrem schnell wachsender Pilz. Er besetzt den Wurzelraum und erschöpft verfügbare Kohlenstoff- und Stickstoffquellen, bevor Schadpilze diese nutzen können.

Schlüsselprinzip: Frühzeitiger Einsatz (bei Aussaat / Umpflanzen) ist entscheidend – T. harzianum muss den Wurzelraum vor potenziellen Schadpilzen besiedeln. Deshalb ist vorbeugender Einsatz wichtiger als reaktiver.

04
Mechanismus 4 — einzigartig
ISR — Induzierte
Systemische Resistenz

Der wissenschaftlich bedeutsamste Mechanismus: T. harzianum aktiviert das pflanzeneigene Immunsystem. Jasmonsäure- und Salicylsäure-Signalkaskaden lösen eine systemische Abwehrbereitschaft aus.

Ergebnis: Pflanzen reagieren schneller und stärker auf Pathogene – auch an Blättern und Trieben weit entfernt von der T. harzianum-Besiedlung. ISR erklärt die breitbandige Wirkung.

Bonus: Wachstumsförderung durch Phytohormone

T. harzianum produziert im Boden pflanzenwachstumsfördernde Substanzen(Auxine, Cytokinine, Gibberelline), die Samenkeimung, Wurzelentwicklung, Blütenausbildung und Ertragsleistung positiv beeinflussen. Studien zeigen: mehr Feinwurzeln, frühere Blüte, bessere Nährstoffaufnahme durch verbesserte Durchwurzelung. Das ist keine Marketing-Aussage – das ist Jahrzehnte Peer-Reviewed-Forschung.

 
Qualität & Produktdaten
Lebende Sporen.
Aktiv geprüft.

GrayZone Labs verarbeitet selektierte, auf Wirksamkeit geprüfte T. harzianum-Stämme mit garantierter Sporenkonzentration. Hergestellt und abgefüllt in Deutschland.

01
10⁸ keimfähige Sporen / Gramm (garantiert) Nur keimfähige Sporen besiedeln die Rhizosphäre. GrayZone Labs prüft jeden Produktionslos auf biologische Aktivität – keine Inertware.
02
Selektierter Hochleistungsstamm Selektiert auf breiten Temperaturbereich (8–35 °C), weites pH-Fenster (3,5–8) und hohe antagonistische Aktivität gegen mehrere Schadpilzgruppen gleichzeitig.
03
Inertes Trägermaterial — keine Fremd-Mikrobiota Sporen auf biologisch inerten Trägern. Keine eigene mikrobielle Last, die mit T. harzianum konkurriert. Optimale Haltbarkeit und gleichmäßige Dosierbarkeit.
04
Universal – kein Zulassungsverfahren notwendig Als Bodenhilfsstoff gemäß Düngemittelrecht frei einsetzbar für alle Kulturen, Zierpflanzen, Gemüse, Obst, Kräuter, Bäume, Rasen – Indoor und Outdoor.
05
Hergestellt in Deutschland — Kronach, Bayern GrayZone Labs, Anja Finazzo, Friesener Straße 13, 96317 Kronach. Produziert, abgefüllt und qualitätsgeprüft in Deutschland. Kein Import aus Drittländern.
// Produktdaten — T. harzianum
Art Trichoderma harzianum
Konzentration 10⁸ Sporen / g (garantiert)
Formulierung Pulver auf Trägermaterial
Wirkungsbereich Rhizosphäre / Wurzelraum
Aktiv bei 8 °C – 35 °C
pH-Bereich 3,5 – 8 (optimal 5,5–7)
GVO-Status Kein GVO
Kategorie Bodenhilfsstoff (Düngemittelrecht)
Kulturen Alle Pflanzenarten geeignet
Kompatibel mit Mykorrhiza, org./min. Dünger
Lagerung 4–8 °C, trocken, lichtgeschützt
Hersteller Anja Finazzo, 96317 Kronach

Lagerung lebender Sporen: Kühl (optimal 4–8 °C), trocken und lichtgeschützt. Keine direkte Sonneneinstrahlung. Nach Öffnen innerhalb von 6 Monaten aufbrauchen. Kühlschranklagerung verlängert die Keimfähigkeit der Sporen erheblich.

 
Anwendung
So wird T. harzianum
richtig eingesetzt
Dosierung
1–2 g / Liter Wasser

Pulver gründlich einrühren – sofort anwenden, Lösung nicht lange stehen lassen. Wurzelraum beim Ausbringen gut durchfeuchtet halten: T. harzianum ist im feuchten Bodenraum aktiv und wandert zu den Wurzeln.

Optimaler Zeitpunkt
So früh wie möglich
  • Aussaat: ins Substrat geben (einrühren)
  • Stecklinge: 25 g / 0,5 L, eintauchen
  • Pikieren / Umpflanzen: Wurzelraum direkt
  • Monatlich wiederholen für Sporendichte
Synergie
Mykorrhiza + Trichoderma

Optimale Kombination: Mykorrhiza erweitert das Nährstoff-Aufnahmenetzwerk der Wurzeln; T. harzianum schützt und sichert die Rhizosphäre. Beide konkurrieren nicht miteinander. Kombinierte Anwendung 1:1 ausdrücklich empfohlen.

Einschränkungen
Was hemmt T. harzianum?
  • Fungizide – Abstand 48–72 h einhalten
  • Hochdosierten lösl. Phosphordünger in ersten 3–4 Tagen meiden
  • Direktes UV-Licht schädigt Sporen
  • Nicht für Rhododendron, Azaleen, Kreuzblütler

Rechtlicher Hinweis: Trichoderma harzianum ist ein Bodenhilfsstoff gemäß Düngemittelrecht – kein Pflanzenschutzmittel und kein Ersatz für zugelassene Pflanzenschutzmaßnahmen. Der Einsatz ist vorbeugend und prophylaktisch. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

 
Markthäufigste Frage – endlich klar beantwortet
Trichoderma vs. Mykorrhiza –
Unterschied & Synergie

Merkmal Trichoderma harzianum Mykorrhiza Kombination 1:1
Lebensweise Frei in Rhizosphäre Symbiose mit Wurzeln Beide gleichzeitig
Primärfunktion Antagonismus, ISR Nährstoff-Netzwerk Schutz + Versorgung
Wirkung vs. Schadpilze ✓ direkt (4 Mechanismen) ∼ indirekt ✓✓ maximal
Nährstoffaufnahme ∼ verbessert (indirekt) ✓ direkt (Netz) ✓✓ optimal
Wachstumsförderung ✓ Phytohormone ✓ Nährstoffe ✓✓ synergistisch
Anwendungszeitpunkt Frühzeitig vorbeugend Bei Pflanzung Gleichzeitig
GVO Kein GVO Kein GVO Kein GVO
 
Wissenschaft & EEAT
Was die Forschung
über T. harzianum sagt

Trichoderma harzianum gehört zu den meistuntersuchten Nützlingsorganismen der Mykologie. Seit den 1970ern publizieren Forschungsgruppen weltweit zu seinen Wirkmechanismen, Enzymausstattung und Einsatzmöglichkeiten.

Harman et al., 2004 — Nature Reviews Microbiology
ISR-Grundlagenforschung

Grundlegende Beschreibung der vier Wirkmechanismen und der induzierten systemischen Resistenz (ISR). Erste systematische Übersicht zur Multifunktionalität von Trichoderma spp.

Vinale et al., 2008 — Soil Biology & Biochemistry
Sekundärmetabolite & Wachstumshormone

Identifizierung pflanzenwachstumsfördernder Metabolite (Harziansäure, Gliotoxin) und ihre Wirkung auf Samenkeimung und Wurzelentwicklung.

Benítez et al., 2004 — International Microbiology
Zellwandabbauende Enzyme

Charakterisierung von Chitinase, β-1,3-Glucanase und weiteren mykoparasitären Enzymen – spezifisches Angriffsmuster gegen Pythium, Fusarium und Botrytis.

GrayZone Labs Ansatz
Wissenschaft für Neugierige

GrayZone Labs überführt peer-reviewed Forschung in zugängliche, transparente Produktinformation. Alle Aussagen basieren auf veröffentlichter Fachliteratur – keine Heilsversprechen, kein Marketing-Sprech.

GrayZone Labs Philosophie
„Trichoderma harzianum ist kein Modeprodukt – er ist Jahrzehnte peer-reviewed Forschung in Pulverform."
— GrayZone Labs · Kronach, Bayern

Kein Bodenpilz ersetzt gesunden Boden und gute Kulturführung. Aber T. harzianum ist der bestuntersuchte biologische Weg, die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen im Wurzelraum zu stärken – ohne Chemie, ohne GVO, ohne Pflanzenschutzmittel-Zulassung.

Bewährte Anwendungsbereiche
  • Gemüseanbau (Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini)
  • Obstbau (Erdbeeren, Blaubeeren, Beerensträucher)
  • Zierpflanzenbau (Rosen, Cyclamen, Petunien)
  • Kräutergarten (Basilikum, Thymian, Rosmarin)
  • Rasen- und Grünanlagenpflege
  • Stecklingsvermehrung & Anzucht
  • Topfpflanzen & Balkonpflanzen
  • Indoor-Anbau / Grow-Substrat
 
Häufige Fragen
Alles zu Trichoderma
— klar beantwortet

FAQ Was ist Trichoderma harzianum?

Trichoderma harzianum ist ein natürlich vorkommender Bodenpilz (Ascomycota, Hypocreales), der weltweit in gesunden Böden vorkommt. Als Bodenhilfsstoff eingesetzt, besiedelt er die Rhizosphäre und wirkt über vier Mechanismen: Mykoparasitismus (Chitinase), Antibiose, Konkurrenz und Induzierte Systemische Resistenz (ISR).

FAQ Was ist ISR und warum ist sie einzigartig?

ISR (Induzierte Systemische Resistenz) bedeutet, dass T. harzianum durch Interaktion mit Pflanzenwurzelzellen systemische Signalkaskaden (Jasmonsäure, Salicylsäure) auslöst. Die Pflanze reagiert dadurch schneller und stärker auf Pathogene – auch an Blättern und Trieben weit entfernt von der Besiedlung. Einzigartig unter Bodenpilzen.

FAQ Gegen welche Schadpilze wirkt Trichoderma harzianum?

T. harzianum ist ein natürlicher Konkurrent von Pythium, Fusarium, Rhizoctonia solani, Botrytis cinerea, Sclerotinia und Phytophthora. Kein Pflanzenschutzmittel – Bodenhilfsstoff gemäß Düngemittelrecht. Kein Pflanzenschutzversprechen.

FAQ Unterschied Trichoderma harzianum und Mykorrhiza?

Mykorrhiza bildet direkte Symbiose mit Pflanzenwurzeln (Nährstoff-Netzwerk). T. harzianum lebt freier in der Rhizosphäre und wirkt primär über Mykoparasitismus und ISR. Beide ergänzen sich ideal – kombinierte Anwendung 1:1 ist die beste Option.

FAQ Wann und wie dosiert man T. harzianum?

So früh wie möglich: bei Aussaat, Stecklingsvermehrung, Pikieren oder Umpflanzen. Dosierung: 1–2 g pro Liter Wasser, sofort anwenden. Bei Stecklingen: 25 g / 0,5 L, eintauchen. Monatliche Wiederholung empfohlen.

FAQ Verträgt sich Trichoderma mit Dünger?

Ja – gut kombinierbar mit den meisten organischen und mineralischen Düngern. Ausnahme: Hochdosierter löslicher Phosphordünger in ersten 3–4 Tagen nach Anwendung meiden. Fungizide: Abstand von mindestens 48–72 Stunden einhalten.

FAQ Für welche Pflanzen ist T. harzianum geeignet?

Für nahezu alle Pflanzenarten – Gemüse, Obst, Kräuter, Zierpflanzen, Bäume, Rasen, Indoor-Pflanzen. Nicht empfohlen für Kreuzblütler (Brassicaceae), Gänsefußgewächse und teils Rhododendron/Azaleen. Zulassungsfrei einsetzbar als Bodenhilfsstoff.

FAQ Wie lagert man Trichoderma harzianum richtig?

Kühl (optimal 4–8 °C im Kühlschrank), trocken und lichtgeschützt. Keine direkte UV/Sonneneinstrahlung – schädigt Sporen. Nach Öffnen innerhalb von 6 Monaten aufbrauchen. Verpackung gut verschlossen halten.

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Trichoderma harzianum. 10⁸ Sporen/g. 4 Wirkmechanismen.  Made in Germany.

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4 Wirkmechanismen
Für ALLE Kulturen
DE Made in Germany

Bodenhilfsstoff unter Verwendung von lebenden Mikroorganismen gemäß Düngemittelrecht. Kein Pflanzenschutzmittel. Keine zugelassene Pflanzenschutzwirkung. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.